Mein Mini-Fotomarathon

4 Stunden. 6 Themen. Zum Auftakt des Europäischen Monats der Fotografie (EMoP) veranstaltete das Team vom Fotomarathon Berlin einen Mini-Fotomarathon. Getreu dem Motto des EMoP war auch hier das übergeordnete Thema „Der Blick des Anderen“. Und die zugehörigen sechs Unterthemen ähnlich abstrakt.

Fotomara … was?

Das ist der Klaus. Der Klaus möchte einen Marathon laufen, ist aber viiiiel zu unsportlich. Aber der Klaus hat eine Kamera. Also schnappt er sich seine Kamera und macht beim Fotomarathon mit. Ist nicht ganz so anstrengend. Macht aber auch Spaß.

Wer sich für die genauen Regeln interessiert, kann die auf der Website des Fotomarathons nachlesen. Die wichtigsten aber sind:

  1. Das erste Foto der Serie muss die Startnummer des Teilnehmers integrieren. (Da hatten viele Teilnehmer deutlich bessere Ideen als ich.)
  2. Alle Fotos müssen in der Themen-Reihenfolge auf der Speicherkarte liegen.
  3. Es dürfen am Ende , bei Abgabe nur so viele Fotos auf der Karte sein, wie es Themen gibt.
  4. Bildbearbeitung ist verboten: Was die Kamera vor dem Speichern macht, ist erlaubt. Nach dem Abdrücken darf am Bild nichts mehr verändert werden. So ist es bspw. möglich schwarz-weiß oder Sepia zu fotografieren, wenn man das an der Kamera vor dem Auslösen einstellen kann.

Auf Motivjagd

Los ging es nach einer kurzen Einführung am „Café Kopfkino“ in Friedrichshain.

„Finde im richtigen Moment (Reihenfolge; Regel 2!) das richtige Motiv!“: Das ist die eigentliche Herausforderung. Gerade bei den sehr abstrakten Themen dieses Mini-Marathons — Ich und die Andere – Miteinader reden – Fremd – Daheim – Vielfältig – Kann das wirklich sein? — war es nicht so leicht zu jedem Thema gleich ein Motiv zu assoziieren. Also loslaufen und Augen auf!

Marathonwetter!

Meine zentrale Erfahrung war: Das beste Motiv kommt garantiert! Wenn du das Thema bereits im Kasten hast!

Interessant war es zu sehen – am Zielort Supermarkt Wedding – wie die anderen Teilnehmer (überschaubare 34) an die Sache rangehen. Aber bei allen würde ich sagen: Am Ende spielte weder das fotografische Können noch das Equipement eine Rolle: Das Wichtigste ist der Blick für das Motiv oder die richtige Idee für selbiges. Ob Kompaktknippse oder Vollformat-Bolide: Mitmachen kann hier wirklich jeder, der Spaß am Fotografieren hat. Die Kamera und die fotografischen Grundlagen sollte man natürlich halbwegs im Griff haben. Und Spaß gemacht hat’s allemal!

Noch eine Ecke spannender wäre das ganze natürlich beim Fotomarathon über die volle Distanz: 12 Stunden, 24 Themen. Und spätestens da wird auch Klaus merken, dass es sich durchaus auch um eine sportliche Veranstaltung handelt.

Das ist meine Ausbeute …

„Der Blick des Anderen“

ICH UND DIE ANDERE
… Seite der Stadt, habe ich mir das Bild thematisch passend gemacht ;-)
MITEINANDER REDEN
Das schwächste Bild der Serie. Da stimmt nix: Motiv: naja. Belichtung: vergeigt. Rathausturm: kippt.
FREMD
Ausstellung zu Mauerbau und Mauerfall. Bild vom Bild.
DAHEIM
Meine Idee war ein Person, die aus einem Fenster in einer Vielfenster-Fassade schaut. (Das Motiv lief mir später über den Weg, als ich bereits alles im Kasten hatte.)
VIELFALT
Die Ausstellung gegenüber dem Dom – der das Motiv entstammt – heißt „Vielfalt in Berlin“.
KANN DAS WIRKLICH SEIN?
Mein Lieblingsbild. Das Licht und die „spacige Anmutung“ mag ich.
(Oberer Teil der Humboldt-Box)

Noch ein paar Links

 

3 Kommentar zu “Mein Mini-Fotomarathon

  1. Moin Steffen,

    danke für die Blumen ;-) Das Layout ist allerdings eins von der Stange. Dieses Blog war aber auch nie als echtes Fotoblog geplant. Da gibt’s dann auch deutlich attraktivere Templates. Wenn dich das Thema interessiert: In der nächsten Ausgabe der c’t Digitale Fotografie wird ein Workshop zum Thema Fotoblog mit WordPress sein.

    Aber bei Fragen einfach fragen!

    Viele Grüße
    Rainer

  2. Hallo Rainer,
    wir hatten uns ja kurz über WordPress unterhalten.
    Und ich muss sagen-sehr gute Website (inhaltlich und vom Layout).

    Vielleicht kann man ja mal von einander lernen.

    Steffen

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