Island 2014 – Teil 2 :: Die Touri-Spots

Spektakulär! In keinem anderen Urlaub haben wir dieses Wort so oft gebraucht, wie auf Island. Aber die Natur und die Landschaft sind dort so viel anderes als in allen anderen Regionen Europas. Zwar hat man hier und da auch die eine oder andere Attraktion, aber geballt Vulkane, Gletscher, Geysire, eine Grabenbruch und eine Unmenge großer und kleiner Wasserfälle, gibt es so in keinem anderen Land. Spektakulär halt.

Am ersten Tag nach unserer Anreise stand erst einmal der Einkauf auf dem Programm. Also ab nach Selfoss in einer der größeren Supermärkte. Auf dem Rückweg fuhren wir bei heftigem Regen in großer Runde am See Þingvallavatn entlang zurück nach Laugarvartn. Nach dem Ausladen und dem ersten Rucksackpacken wurde dann das erste Ziel ins Visir genommen:

Þingvellir Nationalpark
Þingvellir Nationalpark

Der Þingvellir-Nationalpark (Þingvellir = Thingvellir)

Mittelatlantischer Rücken
Mittelatlantischer Rücken

Der Þingvellir-Nationalpark hat für die Isländer zwei Bedeutungen, eine historische und eine geologische. Hier wurde in historischen Zeiten einmal im Jahr das „Alþing“ [Link zu Herr der Ringe: Alþing > Enting ;-)] abgehalten. Ein politisches Treffen aller Stämme bzw. Familien, auf dem neue Gesetze beschlossen und verkündet wurden und Streitigkeiten geklärt werden konnten. Für Island also ein geschichtsträchtiges Zentrum.  Noch heute trägt das Parlament diesen Namen.

Die andere Bedeutung ist deutlich globaler: Genau hier entlang verläuft der Grabenbruch des Mittelatlantischen Rückens. Das Bild biette aufgewölbe Lavafelsen tiefen Risse im Erdmantel und eine weithin sichtbaren Wasserfall.

Öxarárfoss
Öxarárfoss

Das ganze Gebiete ist touristisch gut ausgebaut und eine der Hauptattraktionen Islands. Was bedeutet, dass es hier bis zu eine halbe Million Besucher pro Jahr gibt. Nein: Überlaufen ist Island wahrlich nicht.

Kirche Kirche Riss

Von unten nach oben – von oben nach unten: Geysire und Wasserfälle

Strokkur
Strokkur – der Verlässliche
Geysirwasser
Geysirwasser

Auch am zweiten Tag standen obligatorische Zielorte an, die Geysire und der Gulfoss-Wasserfall, die ohnehin auf unserem Weg in Richtung Hochland lagen.

Beim Geysir und seinen sprudelnden, blubbernden und dampfenden Freunden war es am „touristischsten“. Neben Parkplatz und eigenem Hotel und einem großen Souvenir- und Klamottenladen gibt es hier aber auch eine kleine Ausstellung zum Vulkanismus auf Island. Aus einer Ecke der Ausstellung erklingt eine Stimme, die eine alte literarische Geschichte vorträgt. Hier findet man ihn wieder, den Link zum „Herr der Ringe“: Die Sprache und Vortragsweise erinnert den Tolkien-Fan unweigerlich an die Elben.

Hinter den Geysiren (der Strokkur kümmert sich verlässlich alle 8-12 Minuten um seine Gäste) türmt sich ein Berg auf, von dessen Spitze (in 10 min zu Fuß erreichbar) man sehr weit über das Land schauen kann.

Von dort aus ging es dann weiter Richtung Norden zum Gulfoss.

Gulfoss
Gulfoss

Der Gulfoss ist ein beeindruckender Wasserfall, der sich in zwei Kaskaden den Weg Richtung Tal bahnt. Und dabei einen unfassbaren Lärm macht. Interessant ist die Geschichte des Wasserfalls, der fast der Umwandlung in ein Wasserkraftwerk zum Opfer gefallen wäre, was am Ende nur dank der Courage einer Bauerntochter verhindert wurde.

Nach dem Gullfoss ging es dann weitere, über die Pisten in Richtung Hochland.

Isis im Hochland
Isis im Hochland

Aber dazu mehr in Teil 3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.